Erica Meyer: Ihr Leben mit COPD und ihre Arbeit bei Pfarrer Sieber
Shownotes
«Ich hatte ein sensationelles Leben», sagt Erica Meyer im Rückblick auf ihre Zeit als Sekretärin von Pfarrer Sieber. Mehr als dreissig Jahre lang organisierte sie die Agenda (und viel mehr) des Zürcher «Obdachlosenpfarrers».
Heute hat Erica Meyer mit ihrer fortschreitenden schweren Lungenerkrankung COPD zu kämpfen.
In dieser Podast-Folge blickt Erica Meyer auf ihr spezielles Arbeitsleben zurück und erzählt, was ihr die Begleitung durch Palliaviva bringt.
Der Artikel zum Podcast: www.palliaviva.ch/blog
Stichworte zu dieser Folge:
• Erica Meyer • Pfarrer Sieber • Ernst Sieber • COPD • Chronic Obstructive Pulmonary Disease • Lungenkrankheit • Atemnot • Sauerstoff • Palliative Care • Palliaviva
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00:00:05: Die Erika Meier wird als Patientin von Paglia Viva begleitet.
00:00:10: Die Erika Meier war über dreißig Jahre lang die Sekretärin des Pfarrer Ernst Sieber.
00:00:15: In dieser Funktion hat sie so viele Leute kennengelernt und nach dem Gespräch mit ihr habe ich gedacht, diese alle müssten eigentlich hören was die Erikanmeier gesagt hat.
00:00:28: Das ist leider nicht möglich weil manche von ihnen nicht mehr da sind.
00:00:32: Das, weil es alt war – die Erika Meier ist selbst schon in der Achtung.
00:00:37: Oder bei den einen auch, weil sie Risikofaktoren hatten und obdachlos oder trockenabhängig waren.
00:00:45: Ich bin Rebecca Heffeli und das Gespräch mit Erika meyer führe ich bei ihr zu Hause, in ihrer Wohnung, wo sie mit ihrem Büsi lebt.
00:00:53: Das ist der Podcast von Polia Viva.
00:00:56: Wir haben uns vor einer Woche schon kennengelernt, bei der ich schon mal da war für das Gespräch mit der Paglia Viva Block.
00:01:07: Darum tut es immer alles und passt auch zu den Ehren Kameyer.
00:01:11: Das gehört mir nachher noch, weil sie einen ganz speziellen Lebenswagen, spezielle Berufskarriere
00:01:18: hatte –
00:01:19: nämlich beim Pfarrer Sieber.
00:01:21: Und dort hat man sich immer gedutzt!
00:01:23: Erika Meier hat COPD.
00:01:26: Das ist eine fortschreitende, schwere Lungenerkrankung.
00:01:31: Sie hatte osteoporose und zweimal eine Bruschkrebsdiagnose und hatte auch Therapie.
00:01:37: Darüber erzählt sie nachher noch mehr.
00:01:40: Vielleicht gehört mir im Hintergrund ein Geräusch ... Es ist das Brummen.
00:01:46: Woher kommt das Brummenehring?
00:01:48: Das Brummen ist von meinem Sauerstoffgerät.
00:01:52: Und zwar das, was in der Wohnung ist.
00:01:54: Das ist ziemlich so ein grosser Kasten und an dem fang ich für eine Zwischenstunde.
00:02:00: Also am Anfang war es noch zwischendrin, aber jetzt im jetzigen Zustand auch über Nacht habe ich einen Nasen-Velo, sagt man dann, durch die Nase das Kabel zu diesem Gerät und dann kommt die Zustoffe.
00:02:15: also ich bin jetzt auf zwei Liter pro Minute Und dann kommt Sauerstoff.
00:02:20: Ohne Sauerstoffs komme ich keine Luft über.
00:02:24: Nur schon wenn ich in den Briefkasten gehe, also je nach Zustand, wo ich habe und werben da penglich ist es auch, kann ich fast nicht ohne Sauerstaffel mit dem Lift in den Briefkasten runter.
00:02:37: Die Türen auf die Überbriefkastetüren und wie sie rauf kommen.
00:02:40: Dann ist es schon kritisch.
00:02:43: Da habe ich schon Atemnoten.
00:02:45: Wenn ich die Sauerstopsättigung gerade misse, selbst schon unter neunzig.
00:02:51: Normalerweise ist es noch mehr als hundert.
00:02:54: Und COPD, natürlich ist man tiefer und ich habe eigentlich so... ...dreundneinzig-vierneinzig ist bei mir wenig Sauerstoff drin normal.
00:03:06: Und wenn wir unter, sagen wir unter fünfundachtig also ein bisschen über achtzig, über längere Zeit Wenn ich jetzt eine halbe Stunde oder zwanzig Minuten, nur noch zwei, dann ist es nicht mehr gut.
00:03:21: Dann hat man keinen Sauerstoff im Boot und da gibt es einen E-Einschlag.
00:03:25: Darum muss sich das immer
00:03:27: haben.".
00:03:28: Und wie ist das mit dem zu leben?
00:03:31: Ich stelle mir vor, Atemnoten hat etwas ganz Beängstigendes
00:03:36: auch.
00:03:36: Atemnuten ist ein Katastrophen am Anfang ... Dann machen wir eine Panikentage.
00:03:42: Man kommt einfach keine Luft über, und das ist ... Es hat jemand beschrieben wie wenn man durch ein Trinkröhrchen unter Wasser durch ein Drinkröhhrchen versucht, Luft zu bekommen?
00:03:54: Das kann man sich vorstellen, dass es nichts kommt.
00:03:57: Man jappst und macht alles falsch.
00:03:59: Man schnupft dann falsch, weil man in der Panik hat.
00:04:04: Am Anfang habe ich gar nicht gewusst, wo das los ist.
00:04:08: Und dann habe ich einen Abfall.
00:04:10: Arztdresswesen, Arzkola.
00:04:13: Später bin ich dann, wenn das kommt ... Man merkt es wie zu kommen auf Wachs.
00:04:18: Dann hast du keine Luft mehr und schnaufst falsch.
00:04:21: Dann fange ich an Hecht.
00:04:22: Und dann habe ich dann alles unter die Führervierze gegeben, bin im Notfall gelandet, mache was auch immer nötig ist.
00:04:29: Am Anfang musste ich einmal dort bleiben.
00:04:31: Das ist vorgeschritten.
00:04:32: in COPD wird dann immer schlimmer und schlimmer.
00:04:37: Ich habe auch ein tragbares Gerät, wenn ich draussen gehe.
00:04:42: Das ist ein kleines Gerät.
00:04:44: Aber es ist ca.
00:04:44: zweieinhalb Kilogramm schwer und da habe ich noch Astioporosa.
00:04:48: Es sind sehr viele Zweieinhalbkilo zum Spazieren.
00:04:53: Und bis es dann schwer ist und die Belastung, dann komme ich wieder fast keinen Luft über.
00:04:59: Dann mache ich jetzt einen Rollator und spaziere mit dem Rollator.
00:05:04: Mit dem tragbaren Gerät, wie es im Rollator verstellt ist.
00:05:08: Und ohne Schwierungen ... Ein bisschen.
00:05:13: Im Rucksack sagt das Geräte, aber es tut mir alles weh und ich kann den Atem noch.
00:05:18: Das hier ist für mich nicht so belastend.
00:05:21: Ich habe mich daran gewöhnt, dass der Apparat hier Töne machte.
00:05:25: Ich höre das nicht mehr unter den Nasen am Anfang.
00:05:29: Eigentlich hat sie mich nie gross gestört und hab's nachts
00:05:32: ... Hast du vorhin gesagt, es wird immer schlimmer und schlimmer?
00:05:36: Also ... Du weisst, das ist fortschreitend.
00:05:39: Und ja... Mutmaßlich wirst du an dieser Krankheit sterben!
00:05:45: Du sagst also ohne mit den Wimpern zu zucken, wie geht's dir damit?
00:05:49: Hast dich auch gewöhnt an das?
00:05:51: Ich habe es akzeptiert.
00:05:54: Seit ich das Weiß akzeptiere.
00:05:57: Ich war aber ihr.
00:05:57: Ich will da hinseichen.
00:06:02: Und noch immer liegen, bis ich ganz verstickt bin.
00:06:04: Ich komme überhaupt nicht in die Frage.
00:06:07: Ich habe das akzeptiert und habe gedacht, dann machst du nur noch das, was du kannst machen oder du traurst nicht einem noch, den du nicht mehr kannst machen?
00:06:14: Das ist gegenseitig Stress!
00:06:15: Und da habe ich wirklich ... Ich bin ziemlich diszipliniert, wenn ich einen Job so lernen müsste.
00:06:21: Ich dachte gut, jetzt mache man das nicht mehr.
00:06:23: Für mich war es eigentlich am Anfang ... Das hat mir möglich.
00:06:28: Schlimm war es nicht, wie ich es einfach ... Ich weiss nicht, warum es nicht so schlimm war, wenn ich das akzeptiert habe.
00:06:35: All vierzehn Tage in die Zoo ... Ich liebe den Zoo bei der Ekel spazieren.
00:06:39: Da hab ich noch Tiere neben der Frischelhüfte.
00:06:42: Nicht immer nur ein Weger oder drei griechische Gräschen.
00:06:46: Sondern im Zogelspazier.
00:06:49: Bei all vierzehntag gibt es Städte.
00:06:51: Nicht zu Läden, sondern jemandem von meinem X-Team zu besuchen und mit dem Gott Mittag essen.
00:06:56: oder am Sägen spazieren.
00:06:57: Ich war immer in der Badik, in der ganzen Summe von morgen bis zu Abend.
00:07:00: Ich schwimmte jeden Tag ein Kilometer.
00:07:02: Als ich nicht mehr konnte, habe ich Aquamocking für die Lenk gemacht.
00:07:08: Das wurde auch weniger geworden als bei den kleinen, tragbaren Sauerstoffgeräten, an denen ich fünf in die Elft habe, wie sie mitkommen mussten.
00:07:19: Am Anfang habe ich ihn im Altala für Notfall und dann nachher zur nächsten Phase in den Garten oben.
00:07:26: dass wenn ich im Hallenbad merke, jetzt habe ich nicht so gut geluft.
00:07:29: Es steigt aus und kann gerade am Sauerstoff.
00:07:32: Und jetzt ist es natürlich nicht mehr möglich.
00:07:35: Da kann man ja nicht in das Hallenbad ins Wasser nehmen.
00:07:38: Das fehlt mir wahnsinnig.
00:07:39: Das fällt mir am meisten an, dass ich nicht mehr ... Megentag, am neunten kann ich ins Hallenband, um mich zu bewegen!
00:07:47: Jetzt gehe ich einfach voraus mit dem Rollator und bei der Magnität drei Viertelstunden ganz langsam schliege ich hier um die Hüse herum?
00:07:55: was nicht so holprig ist wegen dem Rollator.
00:07:59: So kann ich es ja auch sehen, eigentlich.
00:08:03: Ich kann mir das vorstellen wie es ist und in die Stadt.
00:08:06: Die Stadt selbst brauche ich nicht.
00:08:08: Meine Freunde kommen jetzt halt zu mir.
00:08:11: Verzähl noch
00:08:12: kurz,
00:08:13: wie du Pariaviva kennengelernt hast?
00:08:17: Da bin ich ... Das ist ein Jahr her schon, noch nicht ganz.
00:08:21: Wieder im Notfall gelandet, als ich wieder ... Ich war oft zu Nacht verwochen und hatte keine Luft.
00:08:28: Und dann hat mich die Kollegin vom Haus ein Spital gebracht, ins Zollikerwörg.
00:08:36: Dann habe ich einen Visitentraum gehabt, wenn man im Notfall ist.
00:08:40: Man muss nicht im Spital bleiben, aber es ist doch etwas, was wir als Beaufsichtung daheim haben.
00:08:47: Haben Sie das Visitantraum?
00:08:48: Das ist ein Hospitalentraum.
00:08:51: Da ist man daheime.
00:08:54: ist aber doch im Spital, wie jeden Morgen.
00:08:56: der Arzt kommt mit den Krankerschwösten und macht Visiten.
00:09:01: Und am Abend können wir noch zwei Schwesteren alles kontrollieren.
00:09:05: Man hat nur eine Uhr an, also die SS-Uhr, was es gibt.
00:09:09: Es wird überwacht um Zolliker Berge, wird Blutdruck und Zettigungen.
00:09:14: Es werden alles überwachte unter Herz.
00:09:17: Wenn etwas nicht so gut ist ... Da kommt das Telefon, dann holen wir es mir.
00:09:21: Das ist einmal passiert.
00:09:23: Das bin ich seit Jahren.
00:09:25: Ich war schon viermal in der Wiesnitzung.
00:09:29: Als ich vor dem Fernsehen gesessen habe ... Frau Meyer, man kann sich geholen.
00:09:33: Was habe ich vorhofft?
00:09:35: Das habe ich nicht gemerkt!
00:09:37: Das ist ein Big Brother.
00:09:39: Und damals am Anfang habe ich ihn als Laptop aufgestellt und eine Maschine blinkte.
00:09:45: Wie im Spital, die alles so zeigt.
00:09:47: Beim letzten Mal, als ich nach Hause war, war es schon mehr als ein halbes Jahr.
00:09:55: Am letzten Tag ist der Nobelärztin gekommen auf dem Zweizwolliger Berg und hat gesagt, sie möchten mir einen Vorschlag machen.
00:10:01: Ich sage sie zwei Monate, drei mal oder drei Monate, zwei, ich weiss das nicht mehr genau.
00:10:05: Ich bin in den Opfer gelandet wegen Atemnoten.
00:10:09: Es gibt eine Palliativ-Spitex und habe mir die Pallia Viva vorgestellt.
00:10:14: ob ich einverstanden wäre, wenn jemand vorbeikommt.
00:10:17: Dann habe ich es sofort und dann ist jemand von der Pala Viva kommt mir alles erklärt.
00:10:23: Und seit hier ... Wenn ich nachmerke, dass sich die Atemnoten so sind, das kommt einfach, wenn man eine COPD hat, dann hat man wieder irgendein Virus, jeder Virus, den man umgeht, hat man einfach.
00:10:36: Das ist wie eine Entzündung.
00:10:38: Es kann schlimmer sein, da würde jetzt die Pala-Viva ... Also, ich würde ... Und dann habe ich eine Medikamente an.
00:10:48: Wenn ich zu Nacht merke, dass die Atemnote kommt, ist das Gefühl von Übelkeit und Atemnot wie jemand wird ... Man sagt auch der Elefant auf einem Sitz.
00:10:58: Es wird enger und enger.
00:11:00: Dann kommt die Panik.
00:11:03: Ich verstecke es, aber das muss ich nicht mehr haben.
00:11:06: Ich kann es jetzt wirklich unterkontrollen, wie ich Amorphin.
00:11:11: Morphin-Tröpfe.
00:11:12: Ich habe sofort diese Nütze in zehn Minuten.
00:11:17: Und ich mache Atemtechnik, sofort Atemübungen, die ich gelernt habe und dass Panik hier ankommt.
00:11:26: Wenn man richtig schnauft und sie tröpfet, kann ich das handeln.
00:11:30: Und wenn es schlimmer wird, habe ich Picke-Nummer an den Leuten von Pania Viva.
00:11:35: Dann habe ich jemand am Telefon und wer es auch abnimmt ... Wer es bei mir gegeben hat, hat meine Geschichte vor sich auf dem Laptop und kann schauen was man hier alles hat.
00:11:46: Und bleibt mit mir am Telefon bis ... Was dann auch unternehmen müssen?
00:11:52: Jetzt müssen Sie ablegen oder absitzen oder gehen Sie auf den Balkon oder anvisieren jemand vom Haus, der die Nummer hat.
00:12:00: Wenn's schlimm wird, dass bis sie da sind oder so unter die Führer in die Sieb organisiert, bis jemand bei mir ist dass jemand vom Haus vielleicht kommen kann, wenn es nötig ist.
00:12:11: Das macht alles.
00:12:12: Und ich habe von der Pallia Viva auch etwa nur vierzehn Tage oder je nach Zustand oder drei Wochen oder alle Wochen.
00:12:20: Ich habe einen Besuch von einer ganz netten Mitarbeiterin und dann kommt einfach zu schauen, wie man geht, ob das psychisch.
00:12:28: und wir schwätzen nicht bloß über die Krankheit, sondern über alles.
00:12:34: Über Musik, über Literatur und einfach normal wie eine gute Bekante kämpft.
00:12:39: Und sie ist schon so eine gute bekannte Wort.
00:12:41: Ich freue mich, wenn Sie kommen.
00:12:43: Wir haben es gut zusammen.
00:12:46: Es ist auch für die Psyche gut mit jemandem schwarzen ... Ja?
00:12:52: Aber es ist vor allem auch diese medizinische Betreuung im Notfall, die einem sicherheit gibt.
00:12:58: Das finde ich wirklich
00:13:00: v.a.,
00:13:01: aber alle haben das.
00:13:03: Schlimmer wird.
00:13:04: Du hast Angst, dass du versteckst und bist alleine am Verstecken.
00:13:09: Und das ist die Vorstellung schon.
00:13:11: Dann machst du alles falsch, dann schnuffst du einfach falsch.
00:13:13: Dann wird es schlimmer und schlimmer.
00:13:16: Trotzdem geht es mit dem Gedanken um immer schlechter zu werden.
00:13:22: Du sagten vorhin, den Heiserble willst du nicht.
00:13:25: Du bist auch Exit mitgekommen.
00:13:28: Wo wäre für dich der Kipppunkt, was du sagen würdest?
00:13:33: Was willst du
00:13:33: nicht mehr machen?
00:13:34: Wenn ich es ... Ja, das ist schwierig.
00:13:40: Es ist mir gar nicht so präsent.
00:13:43: In letzter Zeit, als ich mich vorbereitet habe für dieses Gespräch und meine Zeit beim Pfarrer Sieber, habe ich wieder so viel Schönes gelassen.
00:13:53: Und ich bin wirklich ... Es waren so viele Leute, die sehr dankbar waren und es gab eine gute Zeit.
00:13:58: Ich hatte Freude, um das alles zu lesen.
00:14:01: In dieser Zeit kann ich völlig vergessen, dass ich überhaupt krank bin.
00:14:05: Das kann ich auch vergessen, wenn ich einen guten Film sehe.
00:14:08: Ausser können nach einer halben Stunde ein wenig Kassurstoffe geblieben werden.
00:14:12: Aber dann schaue ich auf den nächsten Tag.
00:14:15: Oder ein Buch.
00:14:15: Ich leise sehr viel.
00:14:17: Klar, am Anfang hat sie mich gestresst, dass sie mir wieder einschlafen.
00:14:21: Dann kann ich am nächsten Tag oder ein Stund später weiterlesen.
00:14:25: Es ist eigentlich ein richtig interessiertes Mensch.
00:14:28: Ich kann auf den Balkon wägen und in die Bäume schauen, meditativ ... Ich habe eine wunderschöne Wohnung.
00:14:34: Und ich habe ein liebes Büsi.
00:14:36: Ich bin zufrieden.
00:14:38: Ich habe keine Depressionen oder so.
00:14:42: Es ist mir bewusst.
00:14:44: Ich weiss, dass es zum Tod führt.
00:14:47: Aber irgendwie ... Ich verdrängse auch nicht!
00:14:51: Ich habe es einfach akzeptiert.
00:14:52: Wenn es jetzt schlimmer wird und noch schlimmer ... Das muss ich mit Boria Viva und Frau Hesse diskutieren.
00:15:03: Es gibt einen Zustand, den ich dann spitalmüsst in der Politivabteilung.
00:15:06: Wenn es besser ist, könnte ich wieder nach Hause sein, wenn ich will.
00:15:10: Ich weiss es aber das belastet mich nicht.
00:15:13: Es wundert mich manchmal selber.
00:15:15: Die Leute sagen mir, du bist so stark?
00:15:17: Ich finde dich stark!
00:15:18: Sondern es belastete mich nicht!
00:15:21: So akzeptiert ... Ich weiss.
00:15:24: Und wenn ich wirklich nicht einmal kämpfen möchte, also mit diesem Schnupfen ... Es gibt eigentlich keinen Tag, in dem ich keine Schmerzen habe.
00:15:32: Wenn ich es einfach von diesen ewigen Schmerz genügt habe, was jetzt im Winter ... Das kann ich noch nicht sagen, wie es mir dann ist.
00:15:39: Ich kann nicht mehr vorausgehen, wenn ich nicht schlafen kann, wenn die kalte Luft kalt ist und alle Knochen dümmere mich von der Ostehyporose.
00:15:47: Dann gibt es Zustände, wo ich einfach nicht mehr mag.
00:15:51: Für was muss ich noch?
00:15:52: Ich habe keine Angehörigen.
00:15:53: Ich habe niemanden, der auf mich angewiesen ist oder aus meinem Busy.
00:15:57: Aber das habe ich auch geregelt und würde mir am meisten mehr machen.
00:16:00: Es gibt keinen Grund dafür, dass ich unbedingt noch auf den Weltkampf bleiben muss.
00:16:04: Ich bin ein Einzelkind von meiner Familie.
00:16:06: Keine Familie mehr.
00:16:08: Darum habe ich dann X-Gesiege.
00:16:09: Dann will ich einfach bestimmen können, jetzt mag ich nicht mehr und möchte gehen.
00:16:15: Du hast auch keine Angst vor dem Tod?
00:16:19: vor dem Tod keine Angst, das ist dann einfach fertig.
00:16:22: Hast du eine Vorstellung, was nachher
00:16:24: kommt?
00:16:24: Nichts.
00:16:25: Nein, wenn ich nicht.
00:16:27: Wirklich nicht.
00:16:28: Nein!
00:16:29: Ich habe schon gedacht, warte ... Das Gefühl, wartet meine Eltern oder grösste Grossliebe.
00:16:37: Wartet auf mich.
00:16:38: Das ist mir zu abstrakt.
00:16:43: Mit einem weißen Bord ist man auch zu abstrackt.
00:16:45: Ich glaube, als Schicksal und einer höheren Macht ist es auch so abgetroschen.
00:16:52: Ich glaube einfach an die Liebe und das Gute im Menschen.
00:16:55: Und ich fühle mich wohl, wenn jemand hier ist, der ich gerne habe und kann einen Kraft schöpfen von Leuten, vor allem diese Leute aus meinem Team, den ich jetzt immer besuche, ein ganzes Team, das ich immer noch kontakt habe.
00:17:09: Das hat uns eine zusammengeschweißte Arbeit gemacht.
00:17:13: Das schweißt einem so zusammen, wir haben so viel erlebt und auch Schlims erlebt.
00:17:18: Darum hat man die Empathie für jemanden, der das vielleicht nicht kann anvollziehen.
00:17:22: So neue Bekanntschaften vom Spazieren können das all, das kann man gar nicht erklären.
00:17:27: Weil ... Die Wärme, die wir im Job haben, haben uns gefreut am Morgen.
00:17:32: Wir sind fast zusammengebrochen und haben noch lieber für die Menschen oder für die Tiere geguckt als für uns.
00:17:40: Es ist einfach eine andere Ebenein.
00:17:42: Und aus diesen Menschen, die haben immer Kontakt mit mir.
00:17:46: Fast jeden Tag kommt das SMS oder ein Film rein und diese Leute erkundigen sich immer wie es geht und haben einfach Kontakt mit uns und schicken wir wirklich gute Vibes.
00:18:00: Ich möchte aber noch schnell ... Bevor man nachher noch auf den Pfarrer Sieben und die lange Zeit und spannende Zeit, wo du dich geschafft hast zu reden kommen, musst du schnell bleiben bei was es noch kommt.
00:18:15: Auch an was du glaubst.
00:18:17: Du sagst jetzt, dass dir Liebe und das Gute im Mensch religiös ist?
00:18:23: Nein, ich bin gläubig.
00:18:26: Also eben nicht frum, so früh machen wir es.
00:18:31: Aber gläubig.
00:18:32: Ich glaube, dass es als guter Mensch ist und die Liebe glaubt.
00:18:40: Wenn man etwas Gutes hat oder sich um jemanden kümmert ... Es kommt irgendwie zurück.
00:18:47: Es kommt ein warmes Gefühl zurück.
00:18:50: Das ist für mich etwas vom Erfüllensten, wenn ich mit einem Menschen etwas zu lieb tun kann.
00:18:57: Oder am Tier oder einfach etwas geben kann.
00:19:01: Wärme vermitteln oder sonst geben.
00:19:03: Und wenn es auch finanziell ist, wäre ich einfach jemandem helfen.
00:19:06: Ich bin aber nicht auf dem Helvetrip, sondern es gibt mir ein gutes Gefühl und ... Ich glaube an das
00:19:15: als
00:19:16: Schicksal.
00:19:16: Auch ein bisschen als Schicksal.
00:19:20: Aber eben auch weiter nicht.
00:19:21: Es war alles vorgesehen, glaube ich.
00:19:24: Ich habe es ja selber gemerkt wie die Leute ... Ich konnte ziemlich viel geben, Obdachlosen und Drogenabhängigen, die man betreut hatte.
00:19:33: Es kamen so viele Dankensprüfe.
00:19:34: Die haben uns gerne gehabt.
00:19:36: Dann mussten sie für mich Blumen klauen in den Gärten ... Nein!
00:19:41: Und ich bin dankbar für das, was ich erlebe können.
00:19:46: Und die Wärme, die ich empfangen kann.
00:19:48: Ich glaube einfach, dass es gut ist.
00:19:50: Ich hadere nicht mit dem Schicksal.
00:19:53: Ich habe soviel Gutes hier, wieso geht's mir jetzt so schlecht?
00:19:56: Das kann ich nicht.
00:19:57: Ich kann es nicht.
00:19:58: Und ich habe keine Angst vor dem Tod, dass man realistisch schaut wie ich bei so kranken bin.
00:20:04: Ich merke ja den ganzen Vorgang jetzt medizinisch.
00:20:07: Jetzt geht man einfach schlechter und dann kommt ein Mitblieber.
00:20:10: Dann geht es einem besser und schlafen wir ein.
00:20:14: Und dann verlachen wir einfach nicht
00:20:18: mehr.
00:20:18: Du spürst eigentlich jeden Tag, dass das schlechter geht?
00:20:22: Also du sitzt jetzt hier und bist wahnsinnig präsent ...
00:20:26: Ich kann jetzt schnufen.
00:20:29: Wie im Sitzen geht es sehr gut?
00:20:32: Nein, auch sehr gut ist er plötzlich.
00:20:35: Wenn ich jetzt aufstehe und schnell ein paar Schritte habe, habe ich fast einen Atemstillstand.
00:20:40: Aber jetzt habe ich eine Position, die immer im Körper noch immer drückt, dass die Lunge frei ist oder gerade sitzen öffnet etwas im Körper.
00:20:50: Dann kann ich gut schnupfen und ich bin ansuerst da.
00:20:53: Es geht schlechter, aber ich kann viel besser damit umgehen.
00:20:58: Du sagst ja ganz klar, du hast ein gutes Leben gehabt.
00:21:02: Du bist dankbar für das, was du erlebt hast.
00:21:06: Ich nehme an, bei dem Pfarrer sieben in dieser Arbeit ... Das ist auch eine wahnsinnig happige Situation.
00:21:14: Hast du es besser verteilt?
00:21:17: Weil du jünger warst und gesünder?
00:21:21: Ja, wie fest hat er auch ... Den Glauben daran, dass man nur im Kleinen etwas Gutes machen kann, eine Rolle zu spielen?
00:21:33: Diese Situation ist klar.
00:21:35: Vor allem im Sonnenäckend, im AIDS-Spital.
00:21:39: Nichts, die am Sterben oder gestorben sind.
00:21:43: Aber irgendwie ... Ich habe das nie ... Das hat vor uns gelernt.
00:21:49: Nie ganz so sich erlernen lassen.
00:21:52: Ich habe selber sehr Sorgen gemacht.
00:21:53: Wir haben so viele Leute, die gekommen sind und wenn eine Frau berühmt ist und ihr Schicksal erzählt hat, dass sie mir sehr Sorge hat oder ich das gelassen habe, dann kann man nach meiner Möglichkeit versuchen zu helfen.
00:22:08: Und wenn es auch nur sie in den Arm nehmen und festheben.
00:22:12: Das ist eben ein Wärmeübergang.
00:22:15: Das wird vor uns gelernt.
00:22:18: Das Wichtigste ist einmal, einen Menschen zuzulassen unter den Armen zu nehmen und natürlich ein Thema machen.
00:22:25: Oder einfach etwas, dass es sich standen und angenommen fühlte und nicht zurückgewiesen wurde.
00:22:35: Und das habe ich dort gelernt.
00:22:37: Schlimm ist nichts so klar.
00:22:40: Ich war in der Drogenszene im Blattspitze, da bin ich ja in die Fahrehaus gewesen.
00:22:45: Da sind die Halbdrogenszenen bei uns auf dem Rasen im Garten gelegen am Fahraus.
00:22:52: Da sah man Dinge, das wir gar nicht sehen wollten.
00:22:56: Aber man hilft ihnen und schaltet sie in gewisse Situationen aus und putzt das Erbrochen zusammen.
00:23:06: Das hat mir nie etwas gemacht.
00:23:08: Das habe ich schon vom Vater gelernt.
00:23:10: Der hat mich bei Flugzeugern verstürzt, zu schauen, warum.
00:23:15: Also ein Auswärter.
00:23:17: Und der wurde schon mächtig und mich interessiert.
00:23:21: Oder bei Umfällen mit dem Vater an Umfälle hergefahren und er mit dem Feuerlöscher hier geholfen.
00:23:27: Und ich auch, meine Mutter hat es jetzt elegantisch immer umächtig geworden.
00:23:32: Aber vielleicht habe ich von einem hartem Nähen viel geirbt.
00:23:36: Es ist mehr Gerechtigkeitssachen, die mich hernehmen als wenn ... Medizinisch ein Problem hat.
00:23:49: Wenn es psychisches Problem hat oder ... Wenn es nicht schlecht geht, versuche ich einfach, was ich kann geben auf diesen Menschen.
00:23:56: Ich bin mir wohlfühlt und geborgen.
00:23:59: Und wenn er bei mir halt übernachten muss oder ... Das ist für mich ... Ich weiss es noch nicht im Blut.
00:24:07: Oder da habe ich es gelernt, die Dreißig-Jahre lang?
00:24:10: Du hast vier, dreißig Jahre lang bei der Pfarrer Sieberschriftung gearbeitet von dem Jahr twodach bis zum Jahr zweitausendsechzehn.
00:24:19: Also noch ... ein paar Jahre über die Pension raus.
00:24:23: Du warst jahrelang ganz eng mit dem vornen Ernst-Zieber, du warst seine Sekretärin und hattest sein Leben oder das Arbeitsleben ... Ich weiss nicht, ob es überhaupt einen Unterschied gab, hat er organisiert und auch viel Schicksal gesehen.
00:24:41: Wie bist du zugekommen?
00:24:44: Zum Vorensieber?
00:24:45: Ja!
00:24:46: Oder wie ist die Situation ... In zwei Dachs war es, wo du angefangen hast.
00:24:51: Er hat sich vor allem um optochlose und drogensüchtige Menschen auch kümmern.
00:24:56: Das habe ich nur so mitbekommen wie wir alle in der Zeitung standen, dass es einen Pfarrersieber gibt und dass sie sich um optoklose kümern.
00:25:04: Aber ich bin eigentlich gelernte Werbeassistentin im Marketing- und Werbeossistentin.
00:25:10: Und ich habe als KV Ausbildung Treuhandbüro, KV ... Und nachher habe ich eine Werbe-Assistentin Die Schule, die Bäume und habe das Werbeagentur geschafft.
00:25:22: Ich habe in der Texte gearbeitet.
00:25:24: Nach ein paar Jahren war ich geratet mit dem Grafiker nach Hause im Atelier.
00:25:31: Da habe ich Werbeberatung gemacht.
00:25:34: Und als Alleinangestellte bin ich ein Werbebirater.
00:25:39: Dort habe ich alles gemacht.
00:25:42: Also eigentlich Werbung.
00:25:43: Und dann kam ich zu den drei M, und dort habe ich in der Marketingabteilung gearbeitet
00:25:47: ... Die drei M war was?
00:25:48: Drei
00:25:48: M. Ich hatte keine Telefonkopierer, Fax und einfach alles, die geredet wurde.
00:25:55: Klapperli sind auch drei M. Das ist ein Wahlkonzern.
00:25:58: Ich habe bei den dreiM auf der Marketing-Abteilung geschafft und musste die Ausstellungen organisieren müssen für ... Telefonkopierer, Kopiergeräte und so in verschiedenen Städten.
00:26:12: Und nachher habe ich gemerkt, dass es irgendwie zu nüchtern ist, obwohl man Zeit gemacht hat, Hauszeitung und alles.
00:26:20: Dann dachte ich mit Menschen zusammenzuarbeiten wie im privaten Bereich.
00:26:24: Ich hatte einen Kollegen, die psychologisch studiert haben.
00:26:31: Er interessierte mich natürlich auch mit den Menschen ab und musste dann stelle suchen.
00:26:37: Früher gab es einen Stellennatzeiger.
00:26:39: Dann habe ich ihn angeschaut und habe etwas in die Kunst geholfen, ob er ein Sekretärin gewesen wäre.
00:26:47: Wenn sie mit den Wählern und einfach so verschieden sind ... Ich dachte dann, dass es sich ergibt!
00:26:52: Ich habe wirklich diese Stellennatszeige im Papierkorb geknallt und mich aufgegangen.
00:26:59: Dann sehe ich Gefahrensieber und habe ihn gelesen.
00:27:02: Es stand Gefahrenseiber suchte der Sekretärein.
00:27:05: Ich dachte, es wäre hart für ein Sieb.
00:27:08: Das ist mit der Uptoklose so spannend.
00:27:11: Allein Sekretärin.
00:27:14: Mit der Ubtoklosen war das etwas beschrieben und ich dachte, das wär sicher spannend.
00:27:19: Aber dann bewert mich gerade ... Ich hatte aber nichts bei mir.
00:27:23: Aufhand!
00:27:25: Nur geschrieben, ich sag die und die.
00:27:27: So kurz fertig bin ich.
00:27:29: Ich habe keine Zeugnis bei mir, ich arbeite am Schafen.
00:27:31: Es würde mich noch interessieren.
00:27:33: Dann kam später ein Telefon.
00:27:35: Da war er vorhin sauber.
00:27:36: Er sprach, ja, Erika, komm, du gehst an den Vorstellungen!
00:27:42: Ich bin zwei Städte am Lindenplatz.
00:27:45: Freitag um sechs Uhr.
00:27:47: In dieser Zeit habe ich mich schon erkundigt, wer das genau ist und schon gewusst, Jugendunruhen und so.
00:27:53: Und dann ging ich um sechs, da bin ich gerade mitten ins Kurs gelaufen im Pfarrhaus.
00:28:00: Einer ist völlig ... sehr betrunken, auf dem Sofa gelegen und mit seinen Bernhardiner.
00:28:10: Und so ... Ringsum nur an der Nukamforer.
00:28:13: Der hat noch die Kompf am Sechs, sie haben es befreitigend.
00:28:18: Okay, gut, dann ist er halt am achte ich auch.
00:28:21: Aber ich konnte schon die Luft schnuppern.
00:28:23: Es ging schon dort, da sind Leute ein- und aus.
00:28:27: Also, einfach ... Man kann das gar nicht erklären.
00:28:34: Die einen getrunken und die anderen im Züge umgeschrocken, dann wieder ein Katz verbeigen.
00:28:42: Ein Esel kam noch mit einem zu laufen.
00:28:45: Dann kam der Pfarrer und fragte mich aus.
00:28:49: Da schaute er zunächst ins Herz und in den Seele an und fragt sich, ob man ihn nie lügen würde.
00:28:56: Er sagte auf die Warte, er werde es merken.
00:29:00: Er fragte, warum und wieso.
00:29:04: Und er sagte, ich habe noch zwei Briefe dringend zu sehen.
00:29:06: Könntest du nicht schnell?
00:29:08: Ich dachte, okay.
00:29:10: Wie kann ich im Moment eine Sekretärin ... Dann brachte er einen grossen Plastik-Sack mit ein Fünfzehn Brieftinnen oder so.
00:29:18: Er nahm zwei Briefen raus und zählte sie ab.
00:29:22: Er sagte, ob er etwas diktieren kann.
00:29:24: Dann schreit die Maschine nicht auf dem Computer.
00:29:28: Und dann hat er gesagt, die Adresse ist drauf.
00:29:30: Könntest du ihn antworten?
00:29:32: Schreib jemand das und das.
00:29:35: Dann brachte Namela einen Brief.
00:29:37: Ich weiss nicht mehr genau, was es war.
00:29:39: Du die beantworte und bringst sie nachher aus dem Büro raus.
00:29:42: Es war ein kleines Büro mit einem kleinen Kopierer und einem Tisch innen.
00:29:48: Und Namela baut, sonst konnte ich die Kunde drehen.
00:29:51: Wenn der Bernhard reinkam, kam er einfach gar keinen Platz mehr.
00:29:55: Aber
00:29:55: er hat gerade einen Test mit dir gemacht?
00:29:58: Er hat mich einfach in die Seele und ins Herz geguckt, wie es steht.
00:30:03: Ich war gut im Deutschen und schrieb Maschinen ... Dann habe ich diese Briefe beantwortet, dann haben sie gebraucht.
00:30:10: Ich hatte eine ASK-Anfälge in einem Briefschirm.
00:30:13: Und der ging super, super!
00:30:15: Und Sonja.
00:30:17: Wie er hat immer Sonja Sieber gefragt.
00:30:22: Der hat selber Entscheidungen, also ohne sie wäre er nicht gegangen.
00:30:26: Dann kam sie und schwezte mit mir an.
00:30:30: Nach fünf Minuten hat er die ernste Ernstdiktierung genommen, das habe ich nach fünf Minuten gemerkt.
00:30:35: Die Chemie stimmte einfach.
00:30:39: In dieser Familie war ich aufgenommen.
00:30:40: Ich konnte gerade in die Küche hinterkommen.
00:30:43: Da bin ich bei jemandem reingekommen.
00:30:46: Zwei Obtochlose am Tisch und einen kleinen Miniguckel auf einem Stuhl gegen Gückereien.
00:30:52: Ein wirklich ganz kleiner Guckel.
00:30:54: Ich sah nie so etwas.
00:30:55: Der Gefahrensschein wurde von Italien geschmuggelt.
00:30:58: Da kam der Sohn und ... Einfach totales Kass, aber so viel Wärme hat das ausgestrahlt in diesem Pfarrhaus im Ganzen mit allem auch negativen wie jetzt einer.
00:31:10: Er war betrunken oder so.
00:31:13: Es ist einfach ... Ich spürte es gerade.
00:31:16: Es stammelte gerade.
00:31:17: Und ich habe alles immer das ganze Leben.
00:31:19: Das habe ich zu Hause entschieden.
00:31:21: Nicht den Kopf nachher schon auch.
00:31:24: Aber wie fühle ich mich?
00:31:25: Und auf das habe ich immer verlassen.
00:31:27: Sie hat immer gestohlen.
00:31:29: Dann habe ich den Job bekommen, und dann war er nachher gerade im Studienurlaub weg.
00:31:36: Ich war allein im Fahraus.
00:31:38: Um was geht es?
00:31:39: Ich hatte dort noch zwei oder drei Jahre einen Sonnenbocken-Supptachloseheim, berühmten vom Fahresieber.
00:31:46: Das Bauernheime Brokkurt gab es.
00:31:49: habe ich die Orte durchgelegt, dass ich überhaupt weiss, um was das geht.
00:31:53: Und wenn sie am Telefon kamen, eines an anderen ... Aber es hat dann auch eine sehr sorgte Telefon und dann habe ich das selber gelernt, einen gesunden Menschenverstand, wie man antworten muss und sonst habe ich ihn mitgeleitet an den anderen Gefahrern.
00:32:07: Das ist aber so, wie du es jetzt erzählst.
00:32:09: Ein total offenes Haus mit eben anständigen Leuten.
00:32:13: und ihr Problem ...
00:32:15: Alles in der Kinder.
00:32:16: Der totale Kontrast zu den Werbebranschen?
00:32:20: Ja!
00:32:21: Das ist wahrscheinlich dann auch noch ein wenig raufgegangen.
00:32:24: Gut, um Verzellen nicht so einen Zeichen.
00:32:26: Aber das haben wir ja gewusst.
00:32:28: Und das ist die Zuhunenbogenfamilie und das Zuhuenbogen bei allen X-Stationen.
00:32:34: mit dem AIDS-Spital, Urdörfchen und Sonnendörfeln.
00:32:37: Und alles zusammen aufbauten an den Sonnenbogen war das, was am heimlichsten war, auch sein Lieblingsort war.
00:32:46: Das war wirklich sehr interessant.
00:32:48: Dort war ich jede Weihnacht am Anfang wirklich jede Weihnachtszeit.
00:32:54: Meine Eltern waren immer weg.
00:32:56: Ich bin als Einzelkind.
00:32:58: Dann habe ich an der Weihnachten einmal ... Ich ging mit ihm am Sechs in Sonnenbogen.
00:33:05: Dann bin ich in eine Ecke, ins Heizspital und nachher im Fussbus.
00:33:09: Jede Station am Eiligabend, aber sechs in Sonnebogen kamen wir nachts geschicht und singten noch.
00:33:16: Wenn man sich das vorstellt ... Obdachlosen?
00:33:20: Früher Kloscharehalt!
00:33:21: Nicht wie jetzt, nicht so viele Junge, die auf dem Speed sind, sondern richtige Inanführungszeichen.
00:33:31: mit einem Bart, älteren Männern.
00:33:34: Und die sind texas und haben stille Nacht gesungen und trennen in den Augen laut und falsch.
00:33:40: Aber es war ein Gefühl gewesen, zu brüllen.
00:33:43: Und Sonja Sieber, wunderschöne Frau hat sich immer schön gemacht für die Optochlosen.
00:33:48: Das ist auch ein Zeichen, sie hat sich für sie wie diese Leute schön gemacht.
00:33:52: Es war ein schwarzes Spitzkleid an und hat gesungen!
00:33:57: Sie fragte sich am Schluss, was andere noch gehören.
00:34:03: Ich weiss, das war eiskalt und geschneit.
00:34:05: Dann sagte sie, es ist Summertime von Gershwin.
00:34:09: Sonja Sieber hat immer noch etwas zu tun.
00:34:13: Ich sehe sie in ihrem wunderschönen Kleid.
00:34:16: Schön, wie sie sowieso ist!
00:34:17: Das Sommertime singt mit dieser Stimme und dann auch Brille.
00:34:22: Das sind die Sachen, das sind die Schwöldsten.
00:34:24: mehr Nachrichten.
00:34:25: Neuer Zwerdöffelstock mit Schweinsbraten und Selenien gab es sich immer gewünscht und neuer Schock gegrennt.
00:34:32: Es war ein Stube und so eng.
00:34:35: Dort habe ich gelernt ... Wenn einer den Brüllen nimmt, nimmt man ihn in Arm und denkt nicht, dass er einen Glossschrank hat oder der mich anstammt, sondern nur zwei Minuten in Arm hat er ihm so viel gegeben – und mir aber auch!
00:34:49: Und dort habe ich angefangen zu lernen.
00:34:52: Aber hast du auch ab und zu ... Ich stelle mir vor, dass es Persönlichkeiten sind, die ein Herz leben konnten und sich durchschlafen müssen.
00:35:01: Jeden Tag oder Nacht brauchten sie auch Ellbögen.
00:35:04: Und ich musste
00:35:10: für dich einstehen.
00:35:11: Ja, ich konnte den Ton ändern können.
00:35:13: Wenn einer so etwas blöd hatte, dann konntest du das tun.
00:35:16: Dann konnte man schon wehren.
00:35:18: Ich konnte das nicht allgemein.
00:35:21: Also, ich konnte mich nicht mehr so angreifen.
00:35:23: Ich hatte schon einen Ruf.
00:35:24: Auch wenn jemand gegen den Pfarrer mir das Haus rief, dann kam er vor die Ehrung an und ... Nein, das habe ich noch nie gesehen.
00:35:36: Ja ja, du bist schon der Wachsamer.
00:35:38: Ich
00:35:39: bin wirklich ... Das Beispiel von Mitarbeitern, bei denen man es erst mal angerufen hat ... Faro Siebenmeier!
00:35:48: Und hier hab' ich gehört.
00:35:50: Manchmal ist es im totalen Stress.
00:35:52: Ich habe mich selbst dabei, am Schluss bin ich nur noch sieben oder fünf bis sechs Jahre länger geschaffen.
00:36:06: Meine Nachfolgerin wurde zwei Monate gefühlt, als ich einen Zusammenbruch hatte.
00:36:11: Es ging nicht.
00:36:13: Ich wusste, dass ich seine Sekretärin in den dreißig Jahren vielleicht besser kannte als er sich selber.
00:36:19: Morgens, als er kam, wusste er schon, dass es nicht gut war.
00:36:24: Jede Regung gewusst oder wenn er redet hat ... Wenn es dann nicht so geklappt hat und irgendjemand ist ... Er hätte eine U-Leidung werden können.
00:36:32: Sehr schwierig!
00:36:34: Und das überhaupt zu hängen?
00:36:36: Das ist für jemanden neu.
00:36:38: Es wäre gar nicht gegangen, alles zu wissen.
00:36:40: Er sagte, vor zehn Jahren bei der Managerin von Migros ... Was war das für ein Thema?
00:36:45: Das habe ich gewusst.
00:36:46: Wie kann man alles schreiben?
00:36:48: Oder da, wenn man die Hinterlage mit den schwarzen Schäfen hat.
00:36:53: Wir haben ein sehr hochstehendes Thema vor dem Manager, also eine Ekkonomie-Forum.
00:37:00: Am Abend um sieben Uhr oder so wäre das eher voran gewesen.
00:37:03: und am Morgen hat er im Vorhaus gesagt, ich brauche ein kleines schwarzes Schäferi.
00:37:07: Ich dachte okay, bei uns ist es nicht immer etwas komisches gebraucht, was wir noch nachdenklich machen.
00:37:15: Und dann ... Er müsste irgendwie ein Bild im Kopf nehmen.
00:37:20: Man muss etwas beinmachen, dann sagen wir mal die Schwarze Schaf und so wieder ein Bild.
00:37:26: Und dann habe ich die Schwarzen Schaf, okay, Bauer, schwarze Schöpfchen ... Wir haben ja eine Mitarbeiterin, die einen Gassentierarzt hat.
00:37:36: Sie ist auch beim Pfarrer Sieber.
00:37:38: Sie hat das ins Leben gerufen.
00:37:39: Und sie ist schon seit hundert Jahren bei den Pfarrern Siebern.
00:37:44: Ich dachte, es gibt nur noch eine Rettung.
00:37:46: Mir ja am anderen angeklüht hat er gesagt, du krisen Schwarzerschafters interlocken am Abend um sieben in Sänzien.
00:37:53: Ja, ja, könnt tu'n!
00:37:54: Das selber bringen muss ich's denken auch noch.
00:37:56: Es war schon so.
00:37:57: Dann fanden sie im Bärenbiet irgendwann immer den Burg mit einem kleinen schwarzen Schäfer und fuhr selbst mit dem schwarze Schäfere in das Forum ein.
00:38:06: Und die waren topbegeistert.
00:38:08: Da kann man hochintellektuell schwetzen.
00:38:10: Das kam vor den Sieberjohalmern.
00:38:12: Er war auch nationaler.
00:38:14: Aber wenn man mit so einem Bild kommt, sind die hin und weg.
00:38:18: Und das fährt nicht ein.
00:38:20: Das bleibt dann auch.
00:38:21: Darum hat er immer in Bilder im Fernsehen zum Sonntag auf der Stelze.
00:38:28: Die Spinner kommen jetzt mit den Stelzen.
00:38:31: Aber dass es ja eine Symbolik ist ... Wer hoch aufersteigen kann, tief fallen.
00:38:37: Das war schon spannend.
00:38:39: Für dich hat es wahnsinnig viel zu tun?
00:38:42: Weil du hast seine Agenda geführt, oder?
00:38:45: Das ist ... Das ist ein Achtundvierzigstunde.
00:38:49: Er hat ja ... Jedes Telefon von ihm ... Ich kann mir schauen, wenn jemand Salzorgane einschätzen muss, wie schlimm es ist.
00:38:55: Man kann so etwas anders machen als Salzorganen und dann zwei bis drei Referate in der Woche noch mal.
00:39:01: Und sonst besucht man sie bei jemandem im Spital.
00:39:05: Also ich habe ihn einfach organisiert und bin sehr viel mitgegangen über die Feminismus.
00:39:13: Im Anfang meiner Gefängnis-Besuche war es ein hartes Job.
00:39:18: Aber ich habe mich jeden Tag gefreut, und wo ich geponsioniert wurde wäre die Nachfolgerin.
00:39:25: Es ging nicht mehr vor.
00:39:26: Du bleibst, du bleibest ... Es weiss ja niemand Bescheid, das war schon so.
00:39:31: Auch die ganzen Teams, nur der Christian ist immer noch ein guter Freund, der ihn kennt und seine Art ... Er ist kein Eif, er ist ein Patriarch und ein Macher.
00:39:43: Die sind ja meistens nicht die einfachsten.
00:39:45: Aber
00:39:46: dann hast du auch manchmal schon etwas gegestürt?
00:39:49: Ja, darum haben sie mich gefragt.
00:39:52: Auch Mitarbeiter von allen Stationen, du der Pfarrer, ich hatte doch eine Künste.
00:39:56: Es hat niemand mehr gescheit gewusst.
00:39:59: Dann habe ich abgemacht, dass ich noch einen gewissen Prozent bleibe.
00:40:04: Und am Schluss, als er ... nicht mehr so viel kam.
00:40:06: Er ist immer noch jeden Tag gekommen und ohne Sekretärin wäre ich gar nicht gegangen, also ohne jemanden, der weiß, was das überhaupt geht.
00:40:15: Und nachher wurde er unter den Kränkern gekommen.
00:40:17: Da habe ich gesagt, jetzt will ich mal etwas anderes.
00:40:23: Ich möchte in der Küche helfen.
00:40:27: Am Morgen machte ich ... Das ist die Brotecke.
00:40:29: Es ist sehr niederschwellig.
00:40:31: Wer es auch immer ist ... Er wurde nicht gefragt, ob Mithund oder Ohnihund kamen.
00:40:36: Sie kamen morgens über.
00:40:38: Wie haben wir einen Zürcher-Tafeln?
00:40:41: Die Schleinde ist gepäckigt und wir haben die Lebensmittel abgelaufen.
00:40:44: Dann machte er noch etwas draus am Morgen um sieben Uhr.
00:40:49: Er stand schon vor einem Jahrzehnt.
00:40:53: Ich habe Käse geplant.
00:40:56: Wir hatten super gute Zeug.
00:40:57: Käse vom Globus und an Goppen und Migros ... Käse, Fleisch und Brot und Gemüse.
00:41:05: Und man hat wirklich super Frühstück.
00:41:07: Die Kanne voll Tee und Kaffee und Müsli und eine rechte Büffel.
00:41:12: Also ich habe ein Büffeln gehört.
00:41:15: Die Platten waren einmal in fünf Minuten leer gewesen, die habe ich in den nächsten gemacht.
00:41:19: Ich war eigentlich von morgens um sieben bis am Mittag auf dabei.
00:41:23: Manchmal konnte ich aufs Klo hin und her.
00:41:25: Und Erika und Kaffe und Erika haben wir noch ... Ich bin noch hin und her gerannt, habe Platten gemacht.
00:41:31: Und dann mit Abegassen vorbereitet für Tiere im Kalberunnen oder in Gluen.
00:41:37: Oder wer auch immer wieder in den Park sammelt hat.
00:41:43: Es macht mir Spass, mich das gerne zu kochen und gerne so schöne Platte machen.
00:41:47: Ich habe diese wunderschöne Platte gemacht, die ich so gefreut hatte.
00:41:50: Das hat mir schon wieder gut ... Nur diesen Obdachlosen haben wir fast nichts zu essen.
00:41:57: Früher hat sie das erste Mietnäck, ist das schön und fein.
00:42:03: Ich saß in die Sonne her und schwezte am Inneren.
00:42:05: Dann haben wir wieder ihre Probleme erzählt.
00:42:07: Das war eine gute Zeit.
00:42:10: Und das ist ... Ja?
00:42:13: Erika, von was träumst du?
00:42:15: Was wünschest du dir?
00:42:18: Gute Frage!
00:42:19: Ich wünsche mir ... Ich habe keinen Wunsch.
00:42:23: Ich wünsch mir wirklich Luft.
00:42:26: Ich will, dass ich ... Es ist ja eben unmöglich.
00:42:30: Ich muss mir das gar nicht wünschen, ich leise, dass es nicht funktioniert.
00:42:33: Ich wünsche mir einfach ... Also jetzt abgestattet, ich wünsch mir vielleicht auch ein paar Tage, dass ihr euch schnaufen könnt, dass ich mich mal so oder mal dieses Tag ... Aber das ist alles unmöglich!
00:42:45: Ich wünsch mich einfach, wenn ich sterbe, dass eine Gnede geht und sie entweder pumpt, es ist einfach fertig wenn ich am Spital landen würde, dass ich vielleicht dort einfach inschlafen kann oder so.
00:43:01: Dass es einfacher ist.
00:43:02: Ich will nicht verstecken das Willi nicht.
00:43:05: Dass sich hier japsend am Boden liegen und versticken.
00:43:09: Das will ich nicht.
00:43:10: Und sonst, dass es ein Gnädig abläuft.
00:43:13: Und ich will auch nicht sagen, dass noch Jahre lang leben, dass das das Willige auch nicht.
00:43:17: Also eben ... Jahre lang, wie ich sehr viel kleiden, merkt man es auch nicht, aber... Manchmal gibt es Tage, in denen ich nicht mehr arbeiten kann gegen Posten.
00:43:27: Wenn ich mir kollabieren würde, wie's so schlimm ist ... Dann bleibe ich halt daheim, aber das noch Jahre lang ... Das will ich nicht.
00:43:36: Ich wammer mich nicht als Leben und wenn es schlimmer wird, dann werde ich das selber bestimmen.
00:43:42: Und ich möchte einfach im Frieden gehen können.
00:43:51: Zu diesem Podcast gibt es auch einen Text auf www.paliaviva.ch-blog und dort hat es auch ein Video, das Erik Kameyer erzählt, was ihr die Begleitung durchs Paliavivateam im Alltag bringt!
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